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Indonesien Reise planen
Guide 17 Abschnitte
Die meisten Indonesien-Reisen scheitern nicht am Budget, sondern an der Entfernung zwischen den Inseln. Von Sumatra bis Papua erstreckt sich das Land über mehr als 5.000 Kilometer, das ist weiter als von Lissabon nach Moskau. Wer seine Indonesien Reise planen will, entscheidet deshalb zuerst über die Route und erst dann über alles andere. Dazu kommen Regeln, die viele unterschätzen: Seit 2026 gilt ein neues Strafgesetzbuch, die Einreisekarte muss vorab online ausgefüllt werden und Bali verlangt eine eigene Touristenabgabe. In diesem Ratgeber findest du die beste Reisezeit für jede Region, die wichtigsten Inseln im Vergleich und ein realistisches Tagesbudget in Euro.
| Hauptstadt | Jakarta (Umzug nach Nusantara geplant) |
| Fläche | rund 1,9 Millionen km² |
| Einwohnerzahl | rund 285 Millionen (2026, Schätzung der Statistikbehörde) |
| Landessprache | Bahasa Indonesia |
| Währung | Indonesische Rupiah (IDR) |
| Zeitzone | drei Zeitzonen von UTC+7 bis UTC+9, Bali 7 Stunden vor Deutschland (Sommerzeit: 6 Stunden) |
| Staatsform | Präsidialrepublik |
| Stromspannung | 230 Volt / 50 Hz, Steckertyp C und F |
Steckbrief Indonesien
Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Je nach Zählung besteht das Land aus 13.000 bis über 17.000 Inseln, von denen nur ein kleiner Teil dauerhaft bewohnt ist. Die fünf größten sind Sumatra, Java, Borneo (indonesisch Kalimantan), Sulawesi und Neuguinea mit den Papua-Provinzen. Das Land liegt beiderseits des Äquators zwischen Indischem und Pazifischem Ozean und grenzt auf Borneo an Malaysia, auf Neuguinea an Papua-Neuguinea und auf Timor an Osttimor.
Mit rund 285 Millionen Menschen ist Indonesien das viertbevölkerungsreichste Land der Erde und das Land mit den meisten Muslimen weltweit. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt auf Java, das weniger als sieben Prozent der Landesfläche ausmacht. Seit Oktober 2024 ist Prabowo Subianto Präsident. Offizielle Hauptstadt ist weiterhin Jakarta. Die neue Hauptstadt Nusantara auf Borneo wird zwar gebaut, der Umzug wird aber erst mit einem Präsidialdekret wirksam, das bisher fehlt.
Indonesien liegt auf dem pazifischen Feuerring und zählt 127 aktive Vulkane. Die vulkanischen Böden machen Java und Bali extrem fruchtbar, gleichzeitig gehören Erdbeben und Ausbrüche zum Alltag. Das Land erstreckt sich über drei Zeitzonen: Westindonesien mit Java und Sumatra (UTC+7), Zentralindonesien mit Bali, Lombok und Sulawesi (UTC+8) sowie Ostindonesien mit den Molukken und Papua (UTC+9).
Zeitverschiebung: Indonesien und Deutschland
Jetzt in Deutschland
Es gibt 3 Zeitzonen in Indonesien.
-
Indonesien: WIB (Westindonesien)
Java mit Jakarta und Yogyakarta, Sumatra, West- und Zentral-Kalimantan
+6 Std.Zeitverschiebung im Jahresverlauf +5 Std. ab 28.3.2027 +6 Std. bis 27.3.2027 -
Indonesien: WITA (Zentralindonesien)
Bali, Lombok, Gili-Inseln, Flores und Komodo, Sulawesi, Süd-, Ost- und Nord-Kalimantan
+7 Std.Zeitverschiebung im Jahresverlauf +6 Std. ab 28.3.2027 +7 Std. bis 27.3.2027 -
Indonesien: WIT (Ostindonesien)
Molukken, Papua mit Raja Ampat
+8 Std.Zeitverschiebung im Jahresverlauf +7 Std. ab 28.3.2027 +8 Std. bis 27.3.2027
Plus heißt: Im Reiseland ist es später als in Deutschland. Sommer- und Winterzeit sind berücksichtigt.
Indonesien Reise planen: Warum sich die Reise lohnt
Indonesien bietet eine Vielfalt, die kein anderes Land Südostasiens erreicht. Auf einer einzigen Reise kannst du bei Sonnenaufgang auf einem Vulkan stehen, mittags durch Reisterrassen wandern und abends an einem weißen Sandstrand sitzen. Unter Wasser liegt mit dem Korallendreieck das artenreichste Meeresgebiet der Erde.
Der zweite Grund ist die kulturelle Bandbreite. Auf Bali prägt eine eigene Form des Hinduismus mit täglichen Opfergaben den Alltag, auf Java stehen mit Borobudur und Prambanan zwei der bedeutendsten Tempelanlagen Asiens. Auf Sulawesi pflegen die Toraja aufwendige Bestattungsrituale, auf Sumatra und Borneo leben die letzten wilden Orang-Utans. Dazu kommt ein Preisniveau, das Reisen mit kleinem Budget möglich macht, während Bali gleichzeitig Luxusresorts auf Weltniveau bietet.
Wer zum ersten Mal kommt, beginnt meist mit Bali und kombiniert es mit Java, Lombok oder den Gili-Inseln. Für eine Rundreise durch mehrere Inseln solltest du mindestens drei Wochen einplanen. Wer Südostasien weiter erkunden möchte, findet in unserem Ratgeber Thailand Reise planen eine gute Ergänzung, viele Flüge verbinden Bali direkt mit Bangkok.
Checkliste für deine Reise nach Indonesien
Hake ab, was erledigt ist, lösche Unpassendes und ergänze eigene Punkte, denn jede Reise ist anders. Einreiseregeln ändern sich oft: Prüfe wichtige Angaben vor der Abreise immer bei mehreren Quellen, vor allem beim Auswärtigen Amt und den offiziellen Stellen in Indonesien.
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4 Wochen vorher
In der Woche vor der Abreise
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Kultur in Indonesien
Das Staatsmotto lautet „Bhinneka Tunggal Ika“, Einheit in der Vielfalt. In Indonesien leben Hunderte ethnische Gruppen, die mehr als 700 Sprachen sprechen. Verbunden werden sie durch die Amtssprache Bahasa Indonesia, die leicht zu lernen ist und keine Zeitformen kennt. Rund 87 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, daneben gibt es Christen, Hindus vor allem auf Bali und Buddhisten.
Englisch sprechen viele Menschen in den touristischen Zentren auf Bali, Lombok und in Yogyakarta. Abseits davon kommst du mit ein paar Worten Bahasa Indonesia deutlich weiter. „Terima kasih“ heißt danke, „Berapa?“ heißt wie viel. Indonesier begegnen Reisenden meist freundlich, neugierig und hilfsbereit. Fragen nach Herkunft, Familie und Familienstand sind normal und gelten als höflich.
Der Umgang miteinander ist von Zurückhaltung geprägt. Lautes Auftreten, offene Kritik und Ärger in der Öffentlichkeit gelten als Gesichtsverlust, sowohl für dich als auch für dein Gegenüber. Konflikte löst du besser mit einem Lächeln und Geduld. Ein „Ja“ bedeutet nicht immer Zustimmung, sondern manchmal nur, dass jemand dich nicht enttäuschen möchte.
Besonderheiten & kulturelle Highlights in Indonesien
Einige Erfahrungen gibt es nur in Indonesien. Auf Bali steht das Leben am Nyepi, dem balinesischen Neujahr, für 24 Stunden still. Der Flughafen schließt, niemand darf auf die Straße und Hotels bitten ihre Gäste, das Gelände nicht zu verlassen und das Licht gedämpft zu halten. 2027 fällt Nyepi auf den 9. März. Am Vorabend ziehen Umzüge mit riesigen Dämonenfiguren, den Ogoh-Ogoh, durch die Dörfer.
Auf Java und Bali gehören das Gamelan-Orchester, das Schattenspiel Wayang Kulit und die Batik-Kunst zum UNESCO-Kulturerbe. Abends lohnt sich eine Aufführung des Kecak-Tanzes am Tempel Uluwatu oder des Ramayana-Balletts vor dem Prambanan-Tempel. Im Ijen-Krater auf Java leuchten nachts blaue Flammen aus brennendem Schwefel, ein weltweit seltenes Phänomen.
Für den Alltag gelten einige Regeln. Ziehe vor Moscheen und Wohnungen die Schuhe aus. Reiche Dinge mit der rechten Hand an, die linke gilt als unrein. In Tempeln auf Bali trägst du einen Sarong und eine Schärpe, die meist am Eingang verliehen werden. Menstruierende Frauen sollen balinesische Tempel nach lokaler Tradition nicht betreten. Fass niemandem an den Kopf, auch Kindern nicht.
Seit Januar 2026 gilt in Indonesien ein neues Strafgesetzbuch. Außerehelicher Geschlechtsverkehr kann danach mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden, verfolgt wird er nur auf Anzeige naher Angehöriger. Die Drogengesetze gehören zu den strengsten der Welt und sehen bis zur Todesstrafe vor (Stand: Oktober 2026, Quelle: Auswärtiges Amt).
Beste Reisezeit für Indonesien
Indonesien hat ein tropisches Klima mit Temperaturen um 30 Grad das ganze Jahr. Statt Jahreszeiten gibt es eine Trockenzeit und eine Regenzeit. Für Java, Bali, Lombok und die Inseln weiter östlich ist die Trockenzeit von April bis Oktober die beste Reisezeit. In Teilen Sumatras, Borneos und der Molukken sieht das Muster anders aus.
Beste Reisezeit für Baden & Strand in Indonesien
Ideal: Mai–OktoberMöglich: März–April und November
Die Leiste zeigt für jeden Monat die beste Region. Wo es wann passt, steht darunter.
Nach Region
Flores & Komodo
Ideal: Mai–OktoberMöglich: März–April und November
- Dezember–Februar: viel Regen (205–291 mm im Monat)
- März–April: viel Regen (103–196 mm im Monat)
- November: häufiger Regen (um 118 mm im Monat)
Ideal: Mai–OktoberMöglich: April und November
- Dezember–März: viel Regen (214–388 mm im Monat)
- April: häufiger Regen (um 115 mm im Monat)
- November: häufiger Regen (um 149 mm im Monat)
Ideal: Mai–OktoberMöglich: April und November
- Dezember–März: viel Regen (214–388 mm im Monat)
- April: häufiger Regen (um 115 mm im Monat)
- November: häufiger Regen (um 149 mm im Monat)
Hinweis: Die Einschätzung beruht auf langjährigen Klima-Mittelwerten und typischen Saisonzeiten. Das Wetter kann in einzelnen Jahren deutlich davon abweichen. Prüfe vor der Reise die aktuelle Wettervorhersage und die Bedingungen vor Ort. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellen: Klimadaten: BMKG (Indonesischer Wetterdienst), Mittelwerte 1991–2020; Yogyakarta, Labuan Bajo und Sorong langjährige Mittel (über Wikipedia); Wassertemperaturen: NOAA OISST, Mittel 2016–2025; Saisonzeiten: eigene Recherche
Trockenzeit: April bis Oktober
Von April bis Oktober regnet es auf Bali und Java selten, die Luftfeuchtigkeit ist niedriger und die Sicht beim Vulkanwandern am besten. Juli und August sind Hochsaison, auch wegen der europäischen Sommerferien. Dann sind die Preise auf Bali am höchsten und die Gili-Inseln oft ausgebucht. Ideal sind Mai, Juni und September, wenn das Wetter stabil ist und weniger los ist.
Regenzeit: November bis März
In der Regenzeit fallen meist kräftige Schauer am Nachmittag, danach scheint oft wieder die Sonne. Die Natur ist dann besonders grün, Unterkünfte sind günstiger. Das Auswärtige Amt warnt allerdings vor Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen. Vulkanwanderungen können wegen schlechter Sicht oder Sperrungen ausfallen, Bootsfahrten zu den Gili-Inseln und nach Komodo bei hohem Wellengang ebenso.
Feiertage und Ramadan
Der muslimische Fastenmonat Ramadan beginnt 2027 voraussichtlich am 8. Februar. In dieser Zeit sind viele Restaurants außerhalb Balis tagsüber geschlossen oder verhängt. Nach dem Fastenbrechen, 2027 voraussichtlich um den 10. März, reisen Millionen Indonesier zu ihren Familien. Flüge, Fähren und Züge sind dann wochenlang ausgebucht. Plane in diesem Zeitraum keine Inselwechsel ohne feste Buchung.
Reisezeit in Indonesien auf einen Blick
- Januar: Regenzeit (388 mm Niederschlag)
- Februar: Regenzeit (299 mm Niederschlag)
- März: Regenzeit (214 mm Niederschlag)
- April: wechselhaft (115 mm Niederschlag)
- Mai: trocken (73 mm Niederschlag)
- Juni: trocken (51 mm Niederschlag)
- Juli: trocken (30 mm Niederschlag), Hochsaison
- August: trocken (16 mm Niederschlag), Hochsaison
- September: trocken (41 mm Niederschlag)
- Oktober: trocken (68 mm Niederschlag)
- November: wechselhaft (149 mm Niederschlag)
- Dezember: Regenzeit (299 mm Niederschlag), Hochsaison
- Januar: Regenzeit (388 mm Niederschlag)
- Februar: Regenzeit (299 mm Niederschlag)
- März: Regenzeit (214 mm Niederschlag)
- April: wechselhaft (115 mm Niederschlag)
- Mai: trocken (73 mm Niederschlag)
- Juni: trocken (51 mm Niederschlag)
- Juli: trocken (30 mm Niederschlag), Hochsaison
- August: trocken (16 mm Niederschlag), Hochsaison
- September: trocken (41 mm Niederschlag)
- Oktober: trocken (68 mm Niederschlag)
- November: wechselhaft (149 mm Niederschlag)
- Dezember: Regenzeit (299 mm Niederschlag), Hochsaison
Java (Yogyakarta, Bromo, Ijen)
- Januar: Regenzeit (392 mm Niederschlag)
- Februar: Regenzeit (299 mm Niederschlag)
- März: Regenzeit (363 mm Niederschlag)
- April: wechselhaft (149 mm Niederschlag)
- Mai: wechselhaft (141 mm Niederschlag)
- Juni: trocken (68 mm Niederschlag)
- Juli: trocken (29 mm Niederschlag), Hochsaison
- August: trocken (16 mm Niederschlag), Hochsaison
- September: trocken (49 mm Niederschlag)
- Oktober: wechselhaft (136 mm Niederschlag)
- November: Regenzeit (237 mm Niederschlag)
- Dezember: Regenzeit (278 mm Niederschlag), Hochsaison
Flores & Komodo
- Januar: Regenzeit (291 mm Niederschlag)
- Februar: Regenzeit (274 mm Niederschlag)
- März: wechselhaft (196 mm Niederschlag)
- April: wechselhaft (103 mm Niederschlag)
- Mai: trocken (80 mm Niederschlag)
- Juni: trocken (42 mm Niederschlag)
- Juli: trocken (25 mm Niederschlag), Hochsaison
- August: trocken (24 mm Niederschlag), Hochsaison
- September: trocken (21 mm Niederschlag)
- Oktober: trocken (46 mm Niederschlag)
- November: wechselhaft (118 mm Niederschlag)
- Dezember: Regenzeit (205 mm Niederschlag)
Nordsumatra (Tobasee, Bukit Lawang)
- Januar: wechselhaft (132 mm Niederschlag)
- Februar: trocken (88 mm Niederschlag)
- März: wechselhaft (130 mm Niederschlag)
- April: wechselhaft (140 mm Niederschlag)
- Mai: Regenzeit (206 mm Niederschlag)
- Juni: wechselhaft (151 mm Niederschlag)
- Juli: wechselhaft (146 mm Niederschlag), Hochsaison
- August: Regenzeit (213 mm Niederschlag), Hochsaison
- September: Regenzeit (297 mm Niederschlag)
- Oktober: Regenzeit (291 mm Niederschlag)
- November: Regenzeit (213 mm Niederschlag)
- Dezember: Regenzeit (228 mm Niederschlag), Hochsaison
Raja Ampat (Papua)
- Januar: wechselhaft (194 mm Niederschlag), Hochsaison
- Februar: wechselhaft (180 mm Niederschlag), Hochsaison
- März: wechselhaft (198 mm Niederschlag)
- April: Regenzeit (243 mm Niederschlag)
- Mai: Regenzeit (368 mm Niederschlag)
- Juni: Regenzeit (373 mm Niederschlag)
- Juli: Regenzeit (321 mm Niederschlag)
- August: Regenzeit (277 mm Niederschlag)
- September: Regenzeit (234 mm Niederschlag)
- Oktober: Regenzeit (207 mm Niederschlag)
- November: wechselhaft (186 mm Niederschlag)
- Dezember: wechselhaft (188 mm Niederschlag), Hochsaison
- trocken (bis 100 mm Niederschlag)
- wechselhaft (bis 200 mm)
- Regenzeit (über 200 mm)
- Hochsaison: voller, teurer, früh buchen
Klimadaten: BMKG (Indonesischer Wetterdienst), Mittelwerte 1991–2020; Yogyakarta, Labuan Bajo und Sorong langjährige Mittel (über Wikipedia); Wassertemperaturen: NOAA OISST, Mittel 2016–2025; Saisonzeiten: eigene Recherche · Hochsaison: BPS Bali (Ankünfte pro Monat), InJourney Destination, Lonely Planet, Wikivoyage, Reise- und Tauchveranstalter
Indonesien Reise planen: die wichtigsten Regionen
Bali: Die „Insel der Götter“ ist das touristische Zentrum Indonesiens. Hinduistische Tempel, Reisterrassen um Ubud, Surfstrände im Süden und eine ausgeprägte Café- und Yogaszene machen Bali für fast jeden Reisetyp attraktiv. Der Süden mit Kuta, Seminyak und Canggu ist dicht bebaut und verkehrsreich. Ruhiger wird es im Norden, im Osten und im Hochland.
Java: Die bevölkerungsreichste Insel bietet die großen Kulturschätze des Landes. Yogyakarta ist das kulturelle Zentrum mit Sultanspalast, Batik und den Tempeln Borobudur und Prambanan. Im Osten liegen die Vulkane Bromo und Ijen. Jakarta selbst ist eine riesige Metropole mit ständigem Stau, die viele Reisende nur zum Umsteigen nutzen.
Lombok und die Gili-Inseln: Östlich von Bali liegt Lombok, das ursprünglicher und muslimisch geprägt ist. Der Vulkan Rinjani lockt Bergsteiger, an der Südküste liegen leere Strände und Surfspots. Vor der Nordwestküste liegen die drei Gili-Inseln Trawangan, Meno und Air, auf denen keine Autos und Motorräder fahren. Sie sind ideal zum Schnorcheln mit Meeresschildkröten.
Flores und Komodo: Von Labuan Bajo auf Flores starten die Boote in den Komodo-Nationalpark mit seinen Riesenwaranen, rosa Stränden und Tauchrevieren. Flores selbst bietet traditionelle Dörfer wie Wae Rebo und die dreifarbigen Kraterseen des Kelimutu.
Sumatra: Die sechstgrößte Insel der Welt ist wild und weniger touristisch. Im Gunung-Leuser-Nationalpark bei Bukit Lawang kannst du Orang-Utans sehen. Der Tobasee ist der größte Vulkansee der Erde, auf der Insel Samosir lebt das Volk der Batak.
Sulawesi: Die Insel mit ihrer markanten Form ist bekannt für das Hochland von Tana Toraja mit seinen bootsförmigen Häusern und Felsgräbern. Im Norden locken die Tauchgebiete von Bunaken und Lembeh, in der Mitte die abgeschiedenen Togian-Inseln.
Kalimantan und Raja Ampat: Auf Borneo führen Bootstouren durch den Nationalpark Tanjung Puting zu Orang-Utan-Stationen. Ganz im Osten liegt Raja Ampat, ein Inselarchipel mit der höchsten Korallenvielfalt der Welt. Raja Ampat gehört zur Provinz Papua Barat Daya, für die das Auswärtige Amt anders als für die übrigen fünf Papua-Provinzen nicht von Reisen abrät.
Kosten & Budget: Was kostet eine Indonesien-Reise?
Indonesien gehört zu den günstigeren Reisezielen Asiens, die Unterschiede sind aber groß. Auf Bali und den Gili-Inseln zahlst du deutlich mehr als auf Java, Sumatra oder Flores. Den größten Einfluss haben Unterkunft, Inlandsflüge und Ausflüge (Richtwerte, Stand: Oktober 2026, 1 Euro entspricht rund 20.100 Rupiah).
Unterkunft
Ein Bett im Schlafsaal kostet auf Bali etwa 75.000 bis 180.000 Rupiah, also knapp 4 bis 9 Euro. Einfache Gästehäuser sind etwas teurer, Mittelklasse-Hotels und Villen mit Pool kosten ein Vielfaches davon. Auf Java, Sumatra und Flores sind Unterkünfte in der Regel günstiger als auf Bali und den Gili-Inseln.
Essen & Trinken
In einem einfachen Restaurant, dem Warung, kostet ein Gericht wie Nasi Campur oder Mie Goreng auf Bali meist 15.000 bis 35.000 Rupiah, also rund 1 bis 2 Euro. In touristischen Cafés zahlst du ein Vielfaches davon. Viele Restaurants schlagen auf der Rechnung Steuer und Service auf, erkennbar am Zeichen „++“ hinter den Preisen.
Transport
Ein Inlandsflug von Bali nach Labuan Bajo kostet je nach Saison etwa 750.000 bis 2,4 Millionen Rupiah, also rund 37 bis 120 Euro. Früh gebucht wird es deutlich günstiger. Ein Schnellboot von Padang Bai auf die Gili-Inseln kostet einfach rund 400.000 Rupiah, etwa 20 Euro, dazu kommt eine kleine Hafengebühr. Für Fahrten innerhalb der Städte nutzen Einheimische und Touristen Fahrdienst-Apps. Ein Roller kostet auf Bali etwa 70.000 bis 150.000 Rupiah pro Tag, du brauchst dafür aber einen internationalen Führerschein mit Motorradklasse.
Aktivitäten & Eintrittspreise
Ausländische Besucher zahlen an vielen Sehenswürdigkeiten deutlich höhere Preise als Einheimische. Das gilt besonders für Borobudur und Prambanan. Das Besteigen von Borobudur ist zusätzlich kontingentiert und kostet extra. Bekannte Tempel auf Bali verlangen 50.000 bis 150.000 Rupiah, also rund 2,50 bis 7,50 Euro. Im Komodo-Nationalpark fallen pro Tag mehrere Gebühren an, die zusammen schnell 20 Euro und mehr ergeben. Ein Tauchgang kostet auf den Gili-Inseln rund 490.000 bis 640.000 Rupiah, also etwa 25 bis 32 Euro.
Tagesbudget-Übersicht
Die folgende Tabelle ist eine grobe Schätzung pro Person und Tag ohne internationale Flüge.
| Budget-Reisende | ca. 30–45 €/Tag |
| Mittelklasse | ca. 70–110 €/Tag |
| Komfort | ab 180 €/Tag |
Die Preise basieren auf dem Stand Oktober 2026 und gelten pro Person ohne internationale Flüge. Auf Bali und in der Hochsaison liegst du eher am oberen Ende, auf Java und Sumatra am unteren.
Top-Sehenswürdigkeiten in Indonesien
Borobudur (Java): Die größte buddhistische Tempelanlage der Welt entstand im 9. Jahrhundert unter der Shailendra-Dynastie. Wenige Jahrhunderte später verschwand sie unter Vulkanasche und Dschungel, erst 1814 wurde sie wiederentdeckt. Der Bau ist als dreidimensionales Mandala angelegt: Über neun Ebenen steigst du symbolisch vom irdischen Leben zur Erleuchtung auf. Auf den Galerien erzählen über 2.600 Reliefs buddhistische Lehren, oben sitzen Buddha-Statuen in 72 glockenförmigen Stupas. Seit 1991 gehört Borobudur zum UNESCO-Welterbe. Das Besteigen ist auf eine feste Besucherzahl pro Tag begrenzt, du gehst nur mit Guide und speziellen Sandalen nach oben. Buche das Kontingent vorab online.

Prambanan (Java): Am Rand von Yogyakarta steht die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens aus dem 9. Jahrhundert. Der Haupttempel ist Shiva geweiht und ragt 47 Meter in die Höhe, flankiert von Tempeln für Brahma und Vishnu. Die Reliefs erzählen das Ramayana-Epos. Ein Erdbeben 2006 hat Teile der Anlage beschädigt, die Hauptgebäude sind aber zugänglich. Plane den Besuch am späten Nachmittag und bleib zur Aufführung des Ramayana-Balletts unter freiem Himmel, die regelmäßig unter freiem Himmel stattfindet.
Mount Bromo (Java): Der Bromo ist kein besonders hoher, aber der wohl fotogenste Vulkan Indonesiens. Er erhebt sich aus einer riesigen Caldera, die von einem Meer aus grauem Sand gefüllt ist. Die Sonnenaufgangstour beginnt gegen 3 Uhr morgens mit dem Jeep zum Aussichtspunkt Penanjakan, von dort siehst du Bromo, Batok und im Hintergrund den rauchenden Semeru. Danach geht es zu Fuß über das Sandmeer und eine Treppe hinauf zum dampfenden Kraterrand. Der Nationalpark arbeitet mit Tageskontingenten und Online-Tickets. Nach einem Waldbrand im August 2026 war er knapp zwei Wochen gesperrt, prüfe vor der Reise den aktuellen Status.
Ijen-Krater (Java): Im Osten Javas liegt ein Krater mit einem der säurehaltigsten Seen der Welt, dessen Wasser türkis leuchtet. Nachts entweicht hier brennendes Schwefelgas als blaue Flamme. Arbeiter bauen noch immer Schwefel von Hand ab und tragen Lasten von 75 bis 90 Kilogramm aus dem Krater. Die Tour beginnt mitten in der Nacht und dauert mit Abstieg zur blauen Flamme rund vier Stunden. Am Kraterboden ist eine Gasmaske wegen der Schwefeldämpfe unverzichtbar. Der Park schließt an einem Tag pro Monat zur Instandhaltung und war im September 2026 nach Bränden vorübergehend gesperrt.
Reisterrassen und Tempel auf Bali: Das traditionelle Bewässerungssystem Subak steuert seit über 1.000 Jahren das Wasser für die Reisfelder, verwaltet von Tempelgemeinschaften. Seit 2012 gehört es zum UNESCO-Welterbe, die eindrucksvollsten Terrassen liegen in Jatiluwih. Die bekannteren Terrassen von Tegallalang bei Ubud sind kleiner und stark besucht. Zu den wichtigsten Tempeln zählen Tanah Lot auf einem Felsen im Meer, Uluwatu auf einer Klippe im Süden und der Muttertempel Besakih am Vulkan Agung. Besuche Jatiluwih am frühen Morgen, bevor die Reisebusse kommen.
Komodo-Nationalpark: Der Nationalpark zwischen Sumbawa und Flores ist die Heimat des Komodowarans, der größten Echse der Welt mit bis zu drei Metern Länge. Er ist seit 1991 UNESCO-Welterbe und schützt auch eines der artenreichsten Meeresgebiete der Welt. Auf geführten Wanderungen auf Komodo oder Rinca siehst du die Warane aus sicherer Entfernung. Dazu kommen Schnorchelstopps mit Mantarochen, der rosa Strand Pink Beach und die Aussicht vom Hügel auf Padar. Die meisten Touren starten in Labuan Bajo als Tagesausflug oder mehrtägige Bootsfahrt. Seit 2026 gelten Tageskontingente, buche deshalb frühzeitig.
Gili-Inseln: Die drei kleinen Koralleninseln vor Lombok sind autofrei, du bewegst dich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche. Gili Trawangan ist die größte und lebhafteste mit Bars und Partys, Gili Meno die ruhigste und Gili Air ein Mittelweg. Rund um die Inseln leben zahlreiche Meeresschildkröten, die du schon beim Schnorcheln vom Strand aus siehst. Die Tauchschulen gehören zu den günstigsten der Region. Komm mit genug Bargeld, die Geldautomaten sind teuer und fallen öfter aus.
Tana Toraja (Sulawesi): Im Hochland Südsulawesis lebt das Volk der Toraja, dessen Kultur sich um den Tod dreht. Verstorbene werden oft erst Monate oder Jahre nach dem Tod mit tagelangen Zeremonien bestattet, bei denen Büffel geopfert werden. Die Gräber liegen in Felswänden, bewacht von hölzernen Figuren, den Tau-Tau. Die Häuser mit ihren geschwungenen Dächern erinnern an Boote. Wenn du an einer Beerdigung teilnehmen möchtest, geh nur mit einem lokalen Guide und bringe als Gastgeschenk Zucker oder Zigaretten mit.
Viele Sehenswürdigkeiten Indonesiens arbeiten inzwischen mit Tageskontingenten und Online-Tickets, darunter Bromo, Ijen, Borobudur und der Komodo-Nationalpark. Buche in der Hochsaison mehrere Tage im Voraus.
Essen & Trinken in Indonesien
Die indonesische Küche ist würzig, reisbasiert und regional sehr unterschiedlich. Zu den Klassikern gehören Nasi Goreng (gebratener Reis), Mie Goreng (gebratene Nudeln), Sate mit Erdnusssauce und Gado-Gado, ein Gemüsesalat mit Erdnussdressing. Rendang aus West-Sumatra ist ein lange geschmortes Rindfleischcurry, das in internationalen Ranglisten mehrfach zu den besten Gerichten der Welt gezählt wurde. Auf Bali ist das Spanferkel Babi Guling eine Spezialität, die es im muslimischen Rest des Landes kaum gibt.
Am günstigsten und oft am besten isst du im Warung, einem einfachen Familienrestaurant. Im Nasi Campur zeigst du auf die Schüsseln in der Auslage und bekommst eine Auswahl auf Reis. Abends öffnen Nachtmärkte mit Garküchen. Vegetarier haben es dank Tempeh und Tofu leicht, beides gehört zur Alltagsküche. Auf Bali gibt es zudem eine große Auswahl an veganen Cafés.
Das Leitungswasser ist nicht trinkbar, auch nicht zum Zähneputzen in einfachen Unterkünften. Viele Hotels stellen Wasserspender zum Nachfüllen bereit. Eis in Restaurants ist meist industriell hergestellt und unbedenklich.
Auf Bali und Lombok kam es wiederholt zu Todesfällen durch mit Methanol gepanschte Spirituosen. Trinke nur Bier, Wein und Spirituosen aus versiegelten Flaschen bekannter Marken und verzichte auf billige Cocktails unklarer Herkunft.
Viele Unterkünfte auf Bali und Lombok stellen kostenlose Wasserspender zum Nachfüllen bereit. Mit einer eigenen Trinkflasche sparst du Geld und vermeidest Plastikmüll, der auf den Inseln ein großes Problem ist.
Einreise & Visum für Indonesien
Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für Indonesien ein Visum, das sie unkompliziert bei Ankunft oder vorab online erhalten. Das Visa on Arrival kostet 500.000 Rupiah (rund 25 Euro) und gilt für 30 Tage. Es lässt sich einmalig um weitere 30 Tage verlängern. Die elektronische Variante e-VOA beantragst du zu denselben Konditionen vorab über das offizielle Portal der Einwanderungsbehörde und sparst dir die Warteschlange am Flughafen.
Dein Reisepass muss bei Ein- und Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Ein Personalausweis reicht nicht. Bei der Einreise kann ein Rück- oder Weiterflugticket verlangt werden. Seit Oktober 2025 musst du außerdem die digitale Einreisekarte „All Indonesia“ vor der Ankunft online ausfüllen. Sie ist kostenlos, Vorsicht vor Seiten, die dafür Geld verlangen.
Für Bali kommt die Touristenabgabe von 150.000 Rupiah pro Person hinzu, rund 7,50 Euro. Du zahlst sie am besten vorab über das offizielle Portal „Love Bali“. Für die Zukunft sind höhere Visumgebühren im Gespräch, ein Termin steht aber noch nicht fest (Stand: Oktober 2026, vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt prüfen).
Die Einreisekarte „All Indonesia“ und die Touristenabgabe für Bali erledigst du am besten vor dem Abflug online. Das spart nach einem Langstreckenflug oft eine Stunde Wartezeit am Flughafen.
Währung & Geld in Indonesien
Die Landeswährung ist die Indonesische Rupiah. Im Oktober 2026 entsprach 1 Euro rund 20.100 Rupiah. Die vielen Nullen sind gewöhnungsbedürftig, Preise mit fünf oder sechs Stellen sind normal. Merke dir als Faustregel, dass 100.000 Rupiah etwa 5 Euro entsprechen.
Kreditkarten von Visa und Mastercard werden in Hotels, größeren Restaurants und Supermärkten akzeptiert, teilweise mit Aufschlag. Debitkarten mit Visa- oder Mastercard-Funktion funktionieren an den meisten Geldautomaten. In Warungs, auf Märkten und auf kleinen Inseln zahlst du bar. Hebe Geld an Automaten in Bankfilialen oder Einkaufszentren ab, da freistehende Automaten auf Bali häufig manipuliert werden. Lehne am Automaten die Umrechnung in Euro ab, der Kurs ist fast immer schlechter.
Trinkgeld ist in Indonesien nicht verpflichtend. In Restaurants mit Servicezuschlag ist es bereits enthalten, sonst runden Gäste auf oder geben ein kleines Trinkgeld. Fahrern, Guides und Zimmerpersonal gibst du für guten Service einen kleinen Betrag. Auf Märkten ist Handeln üblich, in Geschäften mit festen Preisen nicht.
Währungsrechner: Euro in Rupiah umrechnen
Faustregel: 100.000 Rupiah ≈ 4,92 €
Zum Kopfrechnen: Rupiah-Betrag durch 20.000 teilen.
Typische Beträge
- 100.000 Rupiah4,92 €
- 200.000 Rupiah9,84 €
- 500.000 Rupiah24,61 €
- 1.000.000 Rupiah49,21 €
1 € = 20.320 Rupiah · Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 26.10.2026. Richtwert. Beim Geldwechseln und Abheben bekommst du durch Gebühren und Aufschläge meist etwas weniger.
Internet und Kommunikation in Indonesien
Indonesien gehört nicht zur EU, Roaming mit deutschem Vertrag ist deshalb teuer. Günstiger ist eine lokale Touristen-SIM-Karte, die du am Flughafen oder in Handyläden gegen Vorlage des Reisepasses kaufst. Alternativ installierst du vor der Abreise eine eSIM für Indonesien.
Auf Java, Bali und Lombok ist das mobile Netz gut ausgebaut. Auf abgelegenen Inseln, in den Bergen und auf Bootstouren durch Komodo ist der Empfang dagegen lückenhaft. WLAN gibt es in fast allen Unterkünften und Cafés, auf Bali auch in vielen Coworking-Spaces mit schneller Verbindung.
Sicherheit & Gesundheit in Indonesien
Indonesien ist für Reisende im Allgemeinen sicher. Das Auswärtige Amt weist auf ein landesweit erhöhtes Terrorrisiko hin, besonders an internationalen Hotels, Einkaufszentren, Kirchen und touristischen Zentren. Von nicht erforderlichen Reisen in fünf der sechs Papua-Provinzen rät es wegen bewaffneter Konflikte ab. In der Provinz Aceh gilt Scharia-Recht, das teilweise auch für Ausländer angewendet wird. Häufigste Probleme für Touristen sind Taschendiebstahl, Handyraub vom Motorrad aus und Betrug beim Geldwechsel (Stand: Oktober 2026).
Indonesien liegt in einer der aktivsten Erdbeben- und Vulkanregionen der Welt. Informiere dich vor Vulkanwanderungen über die aktuelle Warnstufe und folge den Anweisungen der Behörden. Bei einem starken Erdbeben an der Küste solltest du sofort höher gelegenes Gelände aufsuchen, da Tsunamis möglich sind.
Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, je nach Reiseart auch gegen Dengue, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis, Tollwut und Typhus. Dengue-Fieber tritt ganzjährig im ganzen Land auf, guter Mückenschutz ist deshalb Pflicht. Das Malariarisiko ist auf Bali und Java gering, in Papua und auf Sumba dagegen hoch. Lass dich vor der Reise reisemedizinisch beraten. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist dringend zu empfehlen, die Versorgung außerhalb der großen Städte ist eingeschränkt.
Steckdosen in Indonesien
In Indonesien gibt es die Steckertypen C und F, also dieselben wie in Deutschland und Österreich. Die Spannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz. Deutsche und österreichische Geräte funktionieren ohne Adapter. Reisende aus der Schweiz brauchen für dreipolige Stecker vom Typ J einen Adapter, flache Eurostecker passen dagegen. In einfachen Unterkünften gibt es oft nur wenige Steckdosen, eine kleine Mehrfachsteckdose ist praktisch.
Steckdosen in Indonesien: Brauchst du einen Adapter?
Kein Adapter notwendig
Deine Stecker aus Deutschland passen, auch der runde Schukostecker.
Diese Steckdosen gibt es in Indonesien.
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Typ C Nur flache Eurostecker passen
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Typ F Alle deutschen Stecker passen
Kein Spannungswandler notwendig
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz. Das ist ähnlich wie in Deutschland mit 230 Volt. Deine Geräte funktionieren deshalb ohne Spannungswandler.
Steckertypen nach IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission). In älteren Gebäuden kommen auch andere Dosen vor.
Häufige Fragen zu Indonesien
Brauche ich ein Visum für Indonesien?
Ja, Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen ein Visum. Das Visa on Arrival kostet 500.000 Rupiah, rund 25 Euro, gilt 30 Tage und lässt sich einmal um 30 Tage verlängern. Du bekommst es bei Ankunft am Flughafen oder vorab online als e-VOA. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Was ist die beste Reisezeit für Indonesien?
Für Bali, Java, Lombok und Flores ist die Trockenzeit von April bis Oktober die beste Reisezeit. Mai, Juni und September bieten stabiles Wetter bei weniger Andrang als in der Hochsaison im Juli und August. In der Regenzeit von November bis März regnet es meist nachmittags kräftig, dafür sind die Unterkünfte günstiger.
Wie viel Geld brauche ich pro Tag in Indonesien?
Als Budget-Reisender kommst du mit 30 bis 45 Euro pro Tag aus. In der Mittelklasse mit guten Hotels, Restaurants und Ausflügen solltest du 70 bis 110 Euro pro Tag einplanen. Bali und die Gili-Inseln sind teurer als Java, Sumatra oder Flores.
Ist Indonesien sicher für Alleinreisende?
Indonesien gilt auch für Alleinreisende als sicher, vor allem auf Bali, Java und Lombok. Achte auf Taschendiebstahl und Handyraub, nutze abends offizielle Taxis oder Fahrdienst-Apps und meide Spirituosen unbekannter Herkunft. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen in fünf der sechs Papua-Provinzen ab.
Welche Steckdosen gibt es in Indonesien?
In Indonesien werden Stecker vom Typ C und F verwendet, die Spannung beträgt 230 Volt. Geräte aus Deutschland und Österreich funktionieren ohne Adapter. Für Schweizer Stecker vom Typ J brauchst du einen Adapter.
Wie lange sollte meine Indonesien-Reise dauern?
Für Bali allein reichen 10 bis 14 Tage. Wenn du Java, Bali und Lombok oder die Gili-Inseln kombinieren möchtest, solltest du mindestens drei Wochen einplanen. Für Flores, Sulawesi oder Sumatra zusätzlich brauchst du vier Wochen oder mehr, weil die Wege zwischen den Inseln lang sind.
Muss ich für Bali eine Touristensteuer zahlen?
Ja, internationale Reisende zahlen bei der Einreise nach Bali eine Abgabe von 150.000 Rupiah, rund 7,50 Euro pro Person. Am einfachsten zahlst du sie vorab über das offizielle Portal „Love Bali“. Die Abgabe ist unabhängig vom Visum und wird einmal pro Aufenthalt fällig.
Kann ich das Leitungswasser in Indonesien trinken?
Nein, das Leitungswasser in Indonesien ist nicht trinkbar. Nutze Flaschenwasser oder die Wasserspender in den Unterkünften, auch zum Zähneputzen in einfachen Gästehäusern. Eiswürfel in Restaurants sind meist industriell hergestellt und unbedenklich.
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